Dieses Bild zeigt mich beim Sprayen an einer Wand, während mein Graffiti noch mitten im Entstehungsprozess ist. Die Perspektive und die bewusst verzerrten Formen verleihen der Szene eine dynamische und lebendige Wirkung. Im Hintergrund stehen gerade Linien und Gebäude, während die Figur und die Graffiti-Elemente diese Ordnung durchbrechen. Mit dieser Arbeit wollte ich zeigen, wie Kunst für mich eine Möglichkeit ist, dem gradlinigen Alltag zu entkommen und eigene Welten zu erschaffen. Die Karikatur von mir selbst und die starke Farbigkeit spiegeln meine Persönlichkeit sowie meine Leidenschaft für Graffiti wider.
Diese Illustration zeigt eine karikierte Version von mir selbst mit einer Spraydose in der Hand und einem Graffiti im Hintergrund. Die übertriebenen Gesichtszüge und die kräftigen Farben verleihen dem Bild eine humorvolle und energiegeladene Wirkung. Mit dieser Arbeit wollte ich zeigen, dass Graffiti für mich Kreativität, Freude und Selbstausdruck bedeutet und nicht nur mit Kriminalität verbunden werden sollte. Der einfache Style im Hintergrund lenkt den Fokus auf die Figur und die Botschaft des Bildes. Durch die freundliche und spielerische Darstellung versuche ich, Vertrauen aufzubauen und einen positiven Blick auf die Graffiti-Kultur zu vermitteln.
Diese Skizze gehört zu meinen ersten Graffiti-Arbeiten aus dem Jahr 1995 und entstand noch bevor ich mit der Spraydose arbeitete. Im Zentrum steht ein komplex aufgebauter Schriftzug mit vielen spitzen Formen, Überlappungen und typischen Graffiti-Elementen, ergänzt durch kleine Figuren und Spraydosen. Schon damals habe ich viel Zeit in Skizzen investiert, um Buchstabenformen, Aufbau und Stil zu verstehen und weiterzuentwickeln. Rückblickend erkennt man meinen Wunsch, einen eigenen Stil zu finden und mit Formen zu experimentieren. Diese Zeichnung markiert den Anfang meiner kreativen Entwicklung und zeigt, wie wichtig das Zeichnen als Grundlage für meine spätere Graffiti-Arbeit war.
Diese Zeichnung zeigt ein fantasievolles Monster mit grossen Armen, Hörnern und ungewöhnlichen Körperformen. Die Figur wirkt gleichzeitig bedrohlich und verspielt, wodurch sie einen starken mythischen Charakter erhält. Schon früh haben mich Monster, Legenden und mystische Wesen fasziniert, weshalb solche Figuren oft Teil meiner Zeichnungen waren. Mit dieser Arbeit konnte ich meiner Fantasie freien Lauf lassen und Kreaturen erschaffen, die nicht an die Regeln der Realität gebunden sind. Rückblickend zeigt die Zeichnung meine Begeisterung für das Mystische und meinen Wunsch, eigene Welten und Wesen zu erschaffen.
Diese Zeichnung entstand, als ich 12 Jahre alt war, und zeigt verschiedene selbst erfundene Monster in unterschiedlichen Formen und Farben. Besonders der Film Ghostbusters inspirierte mich damals dazu, eigene Kreaturen und Geister zu gestalten. Jedes Monster besitzt einen eigenen Charakter und zeigt, wie stark meine Fantasie schon in jungen Jahren ausgeprägt war. Obwohl die Zeichnungen noch einfach wirken, erkennt man bereits meine Begeisterung für das Mystische und Fantastische. Rückblickend ist dieses Blatt ein schönes Beispiel dafür, wie früh meine Leidenschaft für das Zeichnen und Erfinden von Figuren begonnen hat.
Diese Arbeit verbindet zwei meiner grössten Interessen: Graffiti-Buchstaben und fantastische Monsterwesen. Das Wesen besteht aus organischen, beinahe knochenartigen Formen, die gleichzeitig an ein Graffiti-Style erinnern und dadurch Figur und Schrift miteinander verschmelzen lassen. Die kräftigen Blau- und Violetttöne im Hintergrund verstärken die mystische und fremdartige Atmosphäre des Bildes. Mit dieser Zeichnung wollte ich zeigen, dass sich Buchstaben nicht nur lesen, sondern auch als lebendige Charaktere interpretieren lassen. Die Arbeit steht für meine Freude daran, Fantasie, Graffiti und kreatives Experimentieren zu einer eigenen Bildsprache zu verbinden.
Diese Arbeit zeigt die Entwicklung einer Idee von der Skizze bis zum dreidimensionalen Objekt. Links ist eine mutierte Fliege mit organischen und fantasievollen Formen zu sehen, rechts habe ich dieselbe Figur mit einem 3D-Pen umgesetzt und in eine selbst gestaltete Umgebung integriert. Besonders spannend war für mich, eine Zeichnung aus dem Papier herauszuholen und ihr eine physische Präsenz zu geben. Die Arbeit verbindet meine Begeisterung für Monsterdesign mit experimentellen Techniken und räumlichem Denken. Sie zeigt, wie ich kreative Ideen nicht nur zeichnerisch, sondern auch plastisch weiterentwickeln kann.
Diese Arbeit zeigt mehrere von mir gestaltete Figuren, die aus Spraydosen entstanden sind und zu individuellen Monster- und Fantasiecharakteren umgearbeitet wurden. Besonders auffällig sind die ausdrucksstarken Gesichter, die unterschiedlichen Formen sowie die Fledermausflügel der mittleren Figur, die den Figuren eine eigene Persönlichkeit verleihen. Mich fasziniert die Möglichkeit, alltägliche Gegenstände in etwas völlig Neues und Kreatives zu verwandeln. Durch das Modellieren, Bemalen und Kombinieren verschiedener Materialien konnte ich meine Vorstellungskraft auch im dreidimensionalen Bereich umsetzen. Die Arbeit zeigt meine Leidenschaft für Monsterdesign und meinen Wunsch, Fantasie nicht nur auf Papier, sondern auch als physisches Objekt zum Leben zu erwecken.
Dieses Werk zeigt eine handbemalte Gestaltung eines Fahrradhelms mit einer Interpretation von „Eddie“, dem bekannten Maskottchen der Band Iron Maiden. Durch die detaillierte Ausarbeitung der Gesichtszüge, die starken Kontraste und die intensive Farbgebung wirkt die Figur sehr ausdrucksstark und dreidimensional. Für mich war dieser Auftrag eine spannende Verbindung von Illustration und Objektgestaltung, da ich mein Motiv an die Form des Helms anpassen musste. Besonders reizvoll war die Herausforderung, Details und Proportionen auf einer gewölbten Oberfläche umzusetzen. Die Arbeit zeigt meine Freude an Fantasy- und Monsterdesign sowie meine Fähigkeit, Illustrationen auf unterschiedliche Materialien und Formen zu übertragen.
Dieses Werk entstand als Auftragsarbeit für einen Hip-Hop-Künstler, der sich ein Mikrofon in Kombination mit dynamischen 3D-Buchstaben wünschte. Das Motiv verbindet Musik, Rhythmus und Persönlichkeit: Das Mikrofon wird als lebendige Figur mit Mund, Augen und Kappe dargestellt, während die Schrift kraftvoll und bewegt wirkt. Durch die starken Farben, die plastische Wirkung und die saubere Ausarbeitung entsteht ein energiegeladenes Bild, das die Ausdruckskraft von Hip-Hop visuell transportiert. Besonders spannend war für mich, die Wünsche des Auftraggebers mit meinem eigenen Stil aus Graffiti, Character-Design und Illustration zu verbinden. Die Arbeit zeigt meine Fähigkeit, individuelle Ideen kreativ umzusetzen und verschiedene Gestaltungselemente zu einem stimmigen Gesamtbild zu vereinen.
Diese Wandgestaltungen entstanden für eine Kindertagesstätte und zeigen freundliche, farbenfrohe Figuren in einer fantasievollen Umgebung. Die Maus, der Bär im Heissluftballon, die Schildkröte und der Regenbogen schaffen eine fröhliche Atmosphäre, die zum Entdecken und Träumen einlädt. Für mich war es spannend, meinen Stil an eine junge Zielgruppe anzupassen und bewusst auf freundliche Formen, klare Farben und positive Emotionen zu setzen. Die Arbeit zeigt, dass ich nicht nur düstere oder fantastische Motive gestalten kann, sondern auch kindgerechte und einladende Bildwelten. Besonders schön war die Vorstellung, mit meiner Gestaltung den Alltag der Kinder kreativ und farbenfroh mitzugestalten.
Diese Arbeit entstand für einen Stylewriting-Wettbewerb zum Thema „Musik“, bei dem ich den 2. Platz in der Kategorie Pro erreichen konnte. Das Bild verbindet dynamische Graffiti-Buchstaben mit einem personifizierten Mikrofon, wodurch Musik und Stylewriting zu einer gemeinsamen Bildsprache verschmelzen. Die kräftigen Grüntöne, die plastischen Formen und die ausdrucksstarke Figur verleihen dem Werk Energie und Bewegung. Für mich war dieser Wettbewerb eine Möglichkeit, meine Kreativität unter vorgegebenen Bedingungen zu zeigen und mich mit anderen Künstlern zu messen. Der erreichte zweite Platz hat mich bestätigt und motiviert, meinen eigenen Stil konsequent weiterzuentwickeln.
Diese Arbeit entstand für einen weiteren Stylewriting-Wettbewerb, bei dem das vorgegebene Wort „SAME“ kreativ in eine Graffiti-Komposition integriert werden musste. Die kantigen, dreidimensionalen Buchstaben stehen im Mittelpunkt und zeigen meinen Fokus auf Konstruktion, Lesbarkeit und räumliche Wirkung. Im Vergleich zu meinen characterlastigen Arbeiten habe ich mich hier bewusst auf die Buchstabenform und die technische Ausarbeitung konzentriert. Obwohl ich erneut den 2. Platz erreichte, war die Teilnahme für mich wertvoll, da ich meinen Stil weiter verfeinern und mit anderen Künstlern vergleichen konnte. Die Arbeit zeigt meinen Ehrgeiz, mich stetig weiterzuentwickeln und Herausforderungen als Motivation für neue kreative Lösungen zu nutzen.
Dieses Logo entstand für den STV Meisti, während ich selbst Mitglied im Turnverein war. Das Motiv kombiniert sportliche Elemente mit einem markanten Totenkopf, Knochen und einer Fahne, wodurch ein starker Wiedererkennungswert und ein eigenständiger Charakter entstehen. Da ich den Verein und seine Gemeinschaft gut kannte, fiel es mir leicht, ein Symbol zu gestalten, das die Identität des STV widerspiegelt. Besonders wichtig war mir, Tradition, Teamgeist und Stärke in einer einprägsamen Bildsprache zu vereinen. Die Arbeit zeigt, wie ich gestalterische Lösungen entwickeln kann, die sowohl funktional als auch identitätsstiftend sind.
Dieses Werk zeigt einen abstrakten Graffiti-Style, der sich bewusst von realen Formen und physikalischen Regeln löst. Die verschachtelten Buchstaben wirken wie eine dreidimensionale Konstruktion, die im Raum schwebt und sich auf eine Weise verbindet, die in der Realität nicht umsetzbar wäre. Durch die organischen Formen, die feinen Schattierungen und den kontrastreichen Hintergrund entsteht eine surreale und gleichzeitig harmonische Bildwirkung. An dieser Arbeit fasziniert mich besonders die Freiheit, Buchstaben nicht nur als Schrift, sondern als eigenständige Formen und Strukturen zu behandeln. Sie gehört zu meinen Lieblingsarbeiten, weil sie meine Vorstellungskraft, mein räumliches Denken und meine Leidenschaft für experimentelles Stylewriting vereint.
Dieses Werk entstand während der Covid-Zeit und verbindet meine Begeisterung für Monsterdesign mit den Eindrücken einer weltweiten Ausnahmesituation. Der Pilz wurde als mutierte Kreatur dargestellt; die grünen Wucherungen und die flügelartigen Formen symbolisieren die Ausbreitung und Veränderung, die ich mit dieser Zeit assoziierte. Gleichzeitig verbindet die Arbeit organische Elemente mit meinem Graffiti-Style, wodurch Fantasie und Realität ineinanderfliessen. Besonders spannend war für mich, ein aktuelles Thema nicht direkt, sondern über eine kreative und symbolische Figur auszudrücken. Die Arbeit zeigt, wie ich gesellschaftliche Ereignisse aufgreife und in meine eigene visuelle Bildsprache übersetze.